Making the Eiffel Tower investable via DLT – a converstion with Tom Rieder (ISP Group)

In dieser Episode des Podcast «Inside Digital Assets» spricht Host Claudio Tognella mit Tom Rieder (Head of Digital Assets, ISP Group) über die praktische Umsetzung der Tokenisierung im Kapitalmarkt. Im Fokus steht die Frage, wann tokenisierte Wertpapiere und digitale Assets echten Mehrwert für Emittenten, Investoren und die Marktinfrastruktur schaffen.
Die Episode zeigt die Entwicklung von frühen Pilotprojekten und technologischen Showcases hin zu konkreten Anwendungsfällen. Tom Rieder erläutert, dass der Erfolg tokenisierter Assets nicht allein von der Blockchain-Technologie abhängt, sondern auch von klaren Geschäftsmodellen, geeigneten Investoren, regulatorischer Einbettung, funktionierenden Sekundärmärkten und professioneller Verwahrung abhängt.
Was bedeutet Tokenisierung im Kapitalmarkt?
Tokenisierung beschreibt die digitale Abbildung von Rechten auf einer Blockchain oder Distributed-Ledger-Technologie (DLT). Dabei können Vermögenswerte oder Rechte, etwa Wertrechte, Beteiligungen, Immobilienanteile oder andere Finanzinstrumente, in Form eines Tokens dargestellt und übertragen werden.
Im Podcast wird deutlich: Tokenisierung ist besonders dann relevant, wenn sie konkrete Vorteile schafft, etwa eine effizientere Abwicklung, einen besseren Zugang zu Anlageklassen, neue Vertriebskanäle oder eine einfachere Übertragbarkeit.
Warum Tokenisierung kein Selbstzweck ist
Ein zentrales Thema der Episode ist das sogenannte Business Alignment. Bevor ein Asset tokenisiert wird, müssen zentrale Fragen geklärt werden: Welches Asset soll tokenisiert werden? Welche Rechte werden abgebildet? Wer sind die Zielinvestoren? Welchen Nutzen haben Emittenten und Investoren?
Tom Rieder betont, dass die Tokenisierung nicht automatisch die beste Lösung ist. In manchen Fällen können eine klassische Verbriefung oder eine andere bankfähige Struktur sinnvoller sein. Entscheidend ist der reale wirtschaftliche Mehrwert.
Welche Assets eignen sich für Tokenisierung?
Im Gespräch nennt Tom Rieder verschiedene Anwendungsfälle, darunter Immobilienprojekte, Pre-IPO-Aktien, Private-Equity-Beteiligungen, Fondsstrukturen und weitere schwer zugängliche Anlageklassen.
Durch kleinere Mindestanlagebeträge kann die Tokenisierung solche Assets potenziell einem breiteren Investorenkreis zugänglich machen. Damit tokenisierte Vermögenswerte jedoch erfolgreich sind, braucht es jedoch geeignete Strukturen, klare Rechte, regulatorische Sicherheit und funktionierende Handelsmöglichkeiten.
Warum Sekundärmärkte entscheidend sind
Ein wichtiger Schwerpunkt der Episode ist der Sekundärmarkt für tokenisierte Wertpapiere. Ein Asset wird nicht automatisch liquider, nur weil es tokenisiert ist. Liquidität entsteht erst durch Investoren, Vertriebskanäle, Verwahrungslösungen, Market Maker, regulierte Handelsplätze und eine zuverlässige Abwicklung.
Hier kommen BX Digital und Seturion ins Spiel. BX Digital wird als Handelsplatz für tokenisierte Wertpapiere thematisiert und Seturion als Infrastruktur für die Abwicklung digitaler Assets. Solche Lösungen adressieren gemeinsam zentrale Anforderungen des digitalen Kapitalmarkts: Handelbarkeit, Regulierung, Settlement und institutionelle Anschlussfähigkeit.
Welche Rolle spielen Banken und Verwahrung?
Die nächste Phase der Tokenisierung hängt stark von etablierten Finanzdienstleistern ab. Banken, Broker, Verwahrstellen und weitere regulierte Marktteilnehmer können digitale Assets für Investoren einfacher zugänglich machen.
Entscheidend ist, dass Investoren tokenisierte Wertpapiere ähnlich einfach halten und handeln können wie klassische Wertpapiere, ohne selbst Wallets verwalten, Private Keys sichern oder technische Details verstehen zu müssen.
Von der Technologie zur Kapitalmarktinfrastruktur
Die Episode macht deutlich: Tokenisierung ist mehr als eine technologische Innovation. Sie ist Teil einer breiteren Weiterentwicklung der Kapitalmarktinfrastruktur. Blockchain, Smart Contracts und digitale Assets können Prozesse effizienter gestalten, neue Anlageklassen zugänglicher machen und den Handel sowie die Abwicklung von Wertpapieren verändern.
Inside Digital Assets zeigt in dieser Episode, wie die Tokenisierung vom Experiment in die Praxis kommt und welche Rolle regulierte Infrastrukturen, institutionelle Marktteilnehmer und konkrete Use Cases für die Zukunft des digitalen Kapitalmarkts spielen.
Zentrale Themen: Tokenisierung, digitale Assets, tokenisierte Wertpapiere, Blockchain, Smart Contracts, Sekundärmarkt, Settlement, Verwahrung, Immobilien-Tokenisierung, Pre-IPO-Aktien, Private Equity, BX Digital, Seturion, ISP Group, digitale Kapitalmarktinfrastruktur.
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Aktuelles von BX Digital
Wie können Digital Assets im regulierten Kapitalmarkt skalieren? Diese Frage steht im Zentrum der aktuellen Episode von Inside Digital Assets.
In dieser Inside Digital Assets Episode spricht Claudio Tognella mit Tom Rieder von ISP Group über Tokenisierung, tokenisierte Wertpapiere, Sekundärmärkte, BX Digital, Seturion und digitale Kapitalmarktinfrastruktur.